Du liegst hinten. Was kostet der Weg zurück wirklich?
Verluste und Gewinne sind nicht symmetrisch: Ein Minus von 50 % braucht ein Plus von 100 %, um ausgeglichen zu werden. Der Abstand wächst, je tiefer es geht, und die Zeit wächst noch schneller. Hier stehen beide Zahlen.
Befund
Der Prozentsatz ist die leichte Hälfte. Diese Prüfungen sehen sich an, wie lange es dauert, wie stark sich diese Schätzung verschieben kann und ob die Strategie überhaupt genug verdient, damit die Frage eine Antwort hat.
Wie das Loch tiefer wird
Die nötige Rendite folgt dem Verlust nicht. Bei 10 % Minus schuldest du 11 %, bei 50 % schuldest du 100 %, bei 90 % schuldest du 900 %. Alle Zeilen nutzen die von dir eingegebene Monatsrendite.
| Drawdown | Nötige Rendite | Monate bis zur Erholung | Übernehmen |
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Die ehrliche Spanne
Eine einzelne Zahl für die Erholungsdauer ist Fiktion: Die kommenden Monate sind nicht identisch. Hier werden sie tausendfach mit deiner Volatilität durchgespielt, und es wird berichtet, wo die Antwort tatsächlich landet.
Warum eine Spanne und kein Datum
Zinseszins ist pfadabhängig. Zwei Konten mit derselben mittleren Monatsrendite erholen sich zu unterschiedlichen Zeitpunkten, je nachdem, in welcher Reihenfolge die guten Monate kommen, und ein schlechter Monat am Anfang kostet mehr als einer am Ende. Eine Punktschätzung verbirgt das vollständig — deshalb liegt der langsame Fall meist weit über dem Median statt symmetrisch um ihn herum.
So wird gerechnet
Die nötige Rendite ist Verlust ÷ (1 − Verlust). Sie wächst schneller als der Verlust, weil du sie auf dem verdienen musst, was übrig ist, und nicht auf dem, was du hattest. Dieser eine Bruch erklärt, warum Trader mit einer 20-%-Drawdown-Grenze Strategien überleben, an denen jene scheitern, die 60 % zulassen.
Die Zeit ist der Teil, den man überspringt. Bei 2 % pro Monat dauert ein Drawdown von 20 % rund 11 Monate und einer von 50 % rund 35 — und das ist die Variante ohne schlechte Monate. Halbierst du die Monatsrendite, mehr als verdoppelt sich die Wartezeit, denn die Erholung verzinst sich, sie addiert sich nicht.
Die Spanne entsteht aus simulierten Monatsrenditen rund um deinen Mittelwert mit deiner Volatilität. Sie ist keine Prognose: Sie unterstellt, dass die Strategie genau so weiterläuft wie bisher — die Annahme, die am ehesten falsch ist. Lies sie als die Streuung, mit der du selbst dann rechnen solltest, wenn sich nichts ändert.
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Verwandte Tools
Ein noch offener Drawdown hat noch keine Erholungsdauer — nur eine nötige Rendite. Alles hier unterstellt, dass die Strategie weiter so arbeitet wie vor dem Beginn des Drawdowns.