Katalog
Strategien
Jeder EA in diesem Katalog folgt einer dieser Strategien. Die Seite jeder Strategie behandelt den Mechanismus, wann sie funktioniert, wann nicht und welche katalogisierten EAs sie umsetzen.
Trend
Trendfolgende EAs halten Positionen in der vorherrschenden Marktrichtung mit Stop-Loss und nachgezogenen Ausstiegen und nehmen viele kleine Verluste für wenige große Gewinne in Kauf.
Scalping
Hochfrequente EA-Strategie mit kurzer Haltedauer, die 2-8 Pips Gewinn pro Trade auf Paaren mit engem Spread anstrebt. Erfordert niedrige Latenz, Raw/ECN-Konten und VPS-Co-Location nahe den Broker-Servern.
Grid
Grid-EAs öffnen Orders in regelmäßigen Kursabständen und bauen ein Netz aus Kauf- und Verkaufseinstiegen auf, das von Oszillation profitiert. Kapitalintensiv; erfordert sorgfältiges Drawdown-Management, um Trendphasen zu überstehen.
Martingale
Martingale-EAs verdoppeln die Positionsgröße nach jedem Verlust und setzen auf eine schließliche Umkehr. Die kosmetisch hohe Trefferquote verschleiert ein katastrophales Ruin-Risiko. Nur mit harten Kapitalgrenzen und vollem Bewusstsein für die Drawdown-Mathematik vertretbar.
Arbitrage
Arbitrage-EAs nutzen vorübergehende Kursunterschiede zwischen verwandten Instrumenten aus. Latenzempfindlich und broker-abhängig. Retail-Varianten nutzen statistische Korrelation statt reiner Cross-Exchange-Arbitrage.
Nachrichten / ereignisbasiert
Nachrichten-EAs handeln den Volatilitätssprung rund um geplante Wirtschaftsdaten mittels eines Straddles vor dem Ereignis oder eines Blackout-Filters, um erratische Kursbewegungen nach der Veröffentlichung zu meiden. Hohe Varianz; spread-empfindlich.
Mean Reversion
Mean-Reversion-EAs steigen nach statistisch signifikanten Kursabweichungen gegen den Trend ein und zielen auf die Rückkehr zum historischen Mittelwert. Funktioniert am besten auf seitwärts gerichteten Paaren mit geringem strukturellem Trend-Momentum.
Breakout
Breakout-EAs steigen ein, wenn der Kurs eine definierte Konsolidierungsspanne oder ein Schlüsselniveau mit Momentum-Bestätigung verlässt. Höhere Einstiegsqualität als reine Trendsignale, aber anfällig für Fehlausbrüche in Märkten mit geringer Volatilität.