EUR/USD
Das weltweit liquideste Forex-Paar. Enge Spreads, tiefe Orderbücher und klare technische Struktur machen es zur Standardfläche für systematische Strategien.
EUR/USD macht rund 23 % des weltweiten Forex-Volumens aus. Die Kombination aus der Politik der Europäischen Zentralbank und der Federal Reserve verleiht ihm zwei klar getrennte Katalysatoren pro Zyklus, weshalb systematische Modelle, die auf Zinsdifferenz-Mean-Reversion oder Trend-Momentum aufbauen, hier in der Regel sauber backtesten.
Für den EA-Nutzer ist der wichtigste Vorteil von EUR/USD die Ausführungsqualität: Bei den Brokern in diesem Katalog liegen typische Standard-Konto-Spreads bei 0,7-1,6 Pips, und Raw-/Zero-Konto-Spreads verengen sich auf 0,0-0,3 Pips bei 3-7 $/Lot Kommission. Dies ist die kostengünstigste Handelsfläche, die Privatanlegern zur Verfügung steht, was Strategien mit hoher Handelsfrequenz (= Scalping, News) erheblich zugutekommt.
Sitzungsverhalten:
- Tokio-Sitzung (00-09 UTC): dünne Liquidität, seitwärts gerichtet; nicht das richtige Fenster für Breakout-EAs.
- London-Eröffnung (07-11 UTC): das volumenstärkste Fenster, mit gerichteten Bewegungen und nennenswerter Range-Ausweitung. Trend-, Breakout- und News-EAs finden hier ihre besten Signale.
- NY-Überlappung (12-16 UTC): kombinierte Liquidität aus London und NY, oft die höchste Tagesrange und die engsten Spreads.
- NY-Schluss (20-22 UTC): Range-Kontraktion, häufig Fehlausbrüche; EAs, die nach Sitzungsqualität filtern, meiden diese Stunden.
Bemerkenswert: Die Tokio-Sitzung kann für Trend-EAs Fehlsignale erzeugen, weil sich die Range-Bewegungen bei London-Eröffnung oft umkehren. EAs, die Trades auf die London- und NY-Stunden begrenzen, übertreffen bei diesem Paar typischerweise die 24-Stunden-Varianten.
Beste Sitzungen
Wann dieses Paar sauber handelt
- London
- NY
Geeignete Strategien
Was bei EUR/USD funktioniert
EA-Katalog
5 EAs auf EUR/USD gehandelt
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