Feste vs. variable Spreads
Feste Spreads bleiben unabhängig von den Marktbedingungen konstant. Typischerweise etwas weiter als der durchschnittliche variable Spread. Üblich bei Market-Maker-Brokern.
Variable Spreads spiegeln die tatsächlichen Liquiditätsbedingungen des Marktes wider. Sehr eng in liquiden Sessions (EUR/USD bei 0,1-0,3 Pips im ECN), weiten sich aber bei wichtigen Nachrichtenveröffentlichungen aus (5-50 Pips oder mehr).
Auswirkung auf die EA-Performance
Die Spread-Kosten summieren sich über alle Trades. Ein EA, der 100-mal pro Monat bei 1,5 Pips durchschnittlichem Spread handelt, zahlt 150 Pips an Transaktionskosten. Bei 1,0 Pip zahlt er 100 Pips. Die monatliche Differenz von 50 Pips kann die Nettorendite eines Scalping-EA erheblich beeinflussen.
Bei hochfrequenten EAs zählt die Wahl des Broker-Spreads mehr als eine geringfügige Optimierung der Ein-/Ausstiegslogik.